Der kleine Hund und die Piraten

Morgens überlegte ich noch, was will die Frau mit den vielen grünen Blättern, die sie vor meiner Haustür abgeschnitten hatte und am Abend auf dem Piratenschiff ist es mir dann klar geworden.

Überall zwischen dem Tabak Rauch lag dieser süßliche Geruch in der Luft.

Die Piraten nehmen Eis und klares Wasser und geben braunen Zucker und die grünen Blätter in ein Glas und trinken diese Brühe. Von einigen Kritikern der Scenerie wird ja auch behauptet, da Wasser knapp und teuer ist würde deshalb der billige Raki ins Glas gefüllt. Großzügig wird mit dem Getränk umgegangen und da geht auch schon der vollbärtige Pirat mit dem nackten Oberkörper an mir vorbei. Noch ein ernster Blick von mir und schon verschwindet er mit seiner Beute, einem blutjungen Mädchen im Getümmel der Berauschten.

Da steht er dann, auf seinen kurzen Beinen und weint hinter dem Piraten her; allein gelassen, der kleine Freddy, und wartet auf die Hilfe aus Deutschland.

Er soll es besser haben, ein liebes Frauchen, das ihn täglich an die Leine nimmt und mit ihm Gassi geht. Und dann dieser Lärm mit diesen Stromgitarren, den diese Totenkopf Typen veranstalten aus der Ecke des Seeräuberschiffs.

Und plötzlich ist Freddy verschwunden und man hört nur noch sein gejaule aus den großen schwarzen Kisten auf denen wie zum Hohn „Marshall“ steht. Aus diesem Käfig 🙀 muss Freddy M. befreit werden.

Weit nach Mitternacht greifen die Untoten immer noch nach den Getränken und scheren sich einen Teufel und Tanzen auch noch nach dem Gejaule des armen Freddy.

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